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SUMMARY:Haben wir die Medien\, die wir verdienen? Zur Rolle des Journalismus in unserer Demokratie
DESCRIPTION:Die Medien – sind sie die vierte Gewalt\, unsere wichtigste Informationsquelle oder doch nur eine Skandalfabrik? Die Diskussion um die Qualität und Glaubwürdigkeit von Medien ist hitziger denn je. Wie genau informieren Medien die Bevölkerung\, wie beeinflussen sie unsere Meinungen\, und wie kontrollieren sie die Politik? Gibt es so etwas wie „objektive Berichterstattung“ überhaupt? Und wie hat sich unsere Medienlandschaft durch das Streben nach Aufmerksamkeit in sozialen Medien verändert?\nIn dieser Veranstaltung nehmen wir die entscheidende Rolle der Medien in unserer Demokratie unter die Lupe. Dabei analysieren wir das Verhältnis von Journalismus\, Politik und Gesellschaft: So zeigen Studien\, dass Medienschaffende im Schnitt eine etwas andere politische Haltung haben als der Bevölkerungsdurchschnitt. Wir fragen uns\, wie sich das auf die Berichterstattung\, auf das Vertrauen in etablierte Medien und auf populistische Strömungen auswirkt. Wir beleuchten aber auch\, wie wir selbst die Medien beeinflussen – und warum wir oft genau die Berichterstattung bekommen\, die wir (unbewusst) suchen. Denn seien wir ehrlich: Es sind oft die spektakulären Skandale\, die dramatischen Einzelschicksale und die Katastrophenmeldungen\, die uns besonders interessieren. Die Algorithmen der Tech-Konzerne bedienen und fördern diese Trends – aber in den sozialen Medien tragen auch die Nutzer dazu bei\, dass politische Debatten oft von lauten und radikalen Stimmen geprägt sind.\nAm Ende des Abends haben wir ein klareres Bild davon\, welche Medienkritik auf Missverständnissen beruht und wo tatsächliche Herausforderungen liegen. Vielleicht kommen wir sogar gemeinsam auf Ideen\, wie wir einen konstruktiven Beitrag zur Zukunft der Medienlandschaft leisten können?\nDer Referent:\nDr. Christoph Meißelbach ist Sozialwissenschaftler. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Technischen Universität Dresden und war danach ab 2009 am dortigen Institut für Politikwissenschaft als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Seit 2020 ist er der Wissenschaftliche Koordinator am Sächsischen Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören unter anderem die Demokratie im digitalen Zeitalter und die psychologischen Grundlagen von politischem Verhalten. \nDie Veranstaltung wird in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung angeboten und sind für Sie kostenfrei. \nEine Anmeldung ist dennoch notwendig unter: https://www.vhs-nordsachsen.de/s/NHTG10002
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